Dekade zur Überwindung von Gewalt

.

Vorwort


Liebe mit-hoffende Leserin,

lieber mit-hoffender Leser,

es sind die Hoffnungsgeschichten, die unserem Leben ansteckenden Glanz verleihen. Und es sind die Hoffnungslieder, die unser Leben schön machen – nicht selten gegen den Augenschein.

Dieses Buch, dass Sie jetzt in Händen haben, ist selber Teil einer Hoffnungsgeschichte. Gedacht als Beitrag der Kirchen und vieler Menschen guten Willens, um dem Anliegen der Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt auch bei uns in der Region Freiburg öffentlichkeitswirksam Ausdruck zu verleihen, hat sich die Idee des Freiburger Hoffnungsbuches, nachdem sie einmal geboren war, nicht mehr aus der Welt schaffen lassen. Eben das macht die Hoffnung zum gefährlichsten Gegner derjenigen, die die Welt dem alten bösen Spiel von Macht und Gewalt überlassen wollen. Manchmal fehlt uns nur der Mut und die Zeit, um wahrzunehmen, welche gewaltigen Veränderungen wir den großen Hoffnungen vieler Christinnen und Christen schon zu verdanken haben. Darum ist dieses Hoffnungsbuch auch kein abgeschlossenes Projekt. Es bildet vielmehr wie eine Momentaufnahme einen kurzen Ausschnitt aus einer langen Kette solcher Hoffnungsgeschichten ab und ist nach vorne für eine Fortschreibung ausdrücklich offen.

All denen, die die hier gesammelten Hoffnungsgeschichten lesend wahrnehmen – als Einzelpersonen oder als Kirche und Gemeinde - , wünsche ich, dass sie daraus Nahrung für ihre eigenen Hoffnungen gewinnen können. Zugleich danke ich von Herzen all denen, die sich mit großem Engagement für das Zustandeskommen dieses Freiburger Hoffnungsbuches eingesetzt haben.

Dr. Traugott Schächtele

Dekan im Evangelischen Kirchenbezirk Freiburg

Mitglied im Vorstand der ACK Freiburg